Tag 11 und 12: Auf dem Nordseeradweg

Nach Föhr kommt Sylt.

Mit dem Zug geht es von Dagebüll nach Westerland auf Sylt. Nach Sylt fährt auch ein Autozug. Den überholen wir mit dem Regionalzug und das beste ist: die Leute bleiben in ihren Autos sitzen, während sie transportiert werden. Das sieht schon lustig aus. Ich stell mir jetzt noch vor, wie die alle so BrumBrum-Geräusche machen, das Lenkrad hin und her bewegen, ab und zu hupen und ihren Vordermann beschimpfen (also ich würd’s so machen).

Von Westerland fahren wir dann noch knapp 20 Kilometer mit dem Rad bis ganz nach oben nach List. Knapp 40 Höhenmeter. Der alpinste Teil der ganzen Nordseetour.

Hier ist alles das nördlichste Irgendwas von Deutschland.

Die nördlichste Jugendherberge Deutschlands (zwischen den Dünen) …

… das nördlichste Gebäude Deutschlands (der Leuchtturm)

… der nördlichste Punkt Deutschlands (hinter dem Leuchtturm)

… und das nördlichste Riesenrad Deutschlands (im Lister Hafen)

Und wenn es nicht das nördlichste Irgendwas von Deutschland ist, dann zumindest die Einzigsten Deutschlands. Wanderdünen nämlich. Die legen bis zu 6m im Jahr zurück. Selbst bewandern sollte man sie aber nicht, bzw. nur auf den markierten Wegen, sonst 5000€ Strafe. Dünenschutz ist Küstenschutz!

Mach knapp 280 Kilometern sind wir jetzt am Ende unserer Tour. Am Horizont sieht man Rømø. Die Insel gehört schon zu Dänemark.

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