Tag 1: Auf dem Nordseeradweg

Heute geht es richtig los. Hamburg liegt ja gar nicht am Meer, haben wir festgestellt. Deshalb erst mal die Elbe entlang. Bis nach Glückstadt.

Der Weg aus Hamburg raus zieht sich fast 30 Minuten. Irgendwas mit Ottensen und es geht immer nur an einer Straße entlang, ohne Radweg. Hamburg, dafür kein Bild.

Bild erst wieder in Blankenese. Ich spüre, das ist sowas wie das Grünwald von Hamburg. Nur mit Strand und Dampfern vor dem Fenster.

Die Blankeneser sind so reich, sie lassen sich jeden Morgen die Semmeln mit einem Containerschiff bringen.

Danach fahren wir immer schön am Fluss entlang und irgendwann geht das mit den Schafen los. Schafe sind hier sowas, wie im Alpenland die Kühe. Mensch bewegt sich sportiv durch Landschaft, Nutztier liegt und steht verwundert im Weg rum.

Ich hab den Kindern vorher schon gesagt, dass die erste Etappe „ein bisschen länger“ wird. So „knapp unter 50 Kilometer“.

Zwischendurch korrigier ich die Zahl immer weiter nach oben und tu so, als wär die Navi-App dran schuld. Am Ende checken wir nach 61 Kilometern wie geplant und vorausberechnet in der Pension Glückstadt ein.

Alle sind ein bisschen müde und zum Glück liefert „Mr. Döner“ auch Pizza an die Pensionstür.

Morgen wird kürzer. Versprochen!

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