Links vor Rechts – 11.3.2026

Podcast - Marc-Uwe Kling trifft Christian Stöcker

Den Schreddern & Schreiben Podcast von Marc-Uwe Kling empfehle ich immer wieder gerne. In der aktuellen Ausgabe erzählt Christian Stöcker, wie er seine Spiegel-Online-Kolumne schreibt. Es geht u.a. auch um soziale Netzwerke und die Aufmerksamkeitsökonomie.
Aufmerksamkeit ist die Währung, mit der wir bezahlen. Dirk hat es letztes Jahr bei der re:publica knackig auf den Punkt gebracht.

Wir haben es in der Hand, wem wir unsere Aufmerksamkeit geben. Find ich gut. Versuch ich zu machen. Einerseits. Andererseits individualisiert es die Verantwortung auch wieder. Find ich schlecht. Dasselbe Spiel, wie bei gesunder Ernährung, Mobilitätsverhalten und allem anderen, wo wir wissen, dass wir gesellschaftlich was ändern müssen, niemand strukturell ran will und deshalb die Verantwortung immer schön auf den Einzelnen abgeschoben wird. Man kann ja Herausforderungen immer von beiden Seiten angehen. Selbst weniger doomscrollen und gleichzeitig Techkonzerne hart regulieren und besteuern! Sehr sympathisch fand ich deshalb die von Christian Stöcker am Ende vorgeschlagene Aufmerksamkeitssteuer. TikTok, wenn Du 2 Stunden Aufmerksamkeit von meiner Tochter willst, kostet dich das 20€

Fun Facts. - witzig, wichtig, richtig!

Wir bleiben noch kurz bei Marc-Uwe Kling. Er mischt bei Funfacts mit. Humorbasierte Faktenvermittlung. In mehreren deutschen Städten finden regelmäßig tagesaktuelle 15-Minutenaufzeichnungen mit anschließendem Comedyprogramm on stage statt. Mit dabei sind sehr viele Menschen, die ich lustig finde. Die SZ erzählt ein bisschen über die Hintergründe (€). Ich werde mir nächste Woche eine Ausgabe mit Claus von Wagner live anschauen.


Demokratischer Optimismus (mein TEDx-Talk aus München)

Wir bleiben noch kurz bei Dirk von Gehlen. Er ist einer meiner Lieblingsoptimisten. Sein TED-Talk stimmt mich optimistisch.


Wie können wir die Männer motivieren?

Zum Weltfrauentag: Patricia hat keinen Bock mehr irgendjemann zu motivieren. Es gibt keinen guten Grund für Männer sich nicht mit Themen wie Feminismus, Mental Load, oder Gleichberechtigung zu beschäftigen und das eigene Verhalten zu hinterfragen.
Mit Musik hält man alles besser aus: taz-Redakteurin Kathrin Gottschlak hat eine feministische Playlist zusammengestellt und auf The Fall Playlist kann jeder einen feministischen Lieblingssong einreichen.


Die Gesichter der NSDAP

"Wir sind medial an Nazis als irgendwie herumschreiende Typen in merkwürdigen Uniformen gewöhnt. Oder als marschierende Masse auf irgendeinem Parteitag oder direkt als Wehrmachtssoldat. Die NSDAP als Sammlung völlig normal aussehender Menschen sieht man selten."
Historiker Michael Schmalenstroer hat einen Scan der Mitgliederkartei der NSDAP ausgewertet und alle Mitgliederfotos extrahiert. Das finde ich zum einen geschichtlich interessant und zum anderen fasziniert es mich auch aus technischer Sicht.


BahnBet — Bet on German Train Delays

Hier kann man auf Bahnverspätungen wetten.


Ein Tag im Leben eines Enshittificators

Das norwegische Verbraucherministerium hat ein sehr lustiges Video über die Enshittification gemacht. Abofallen, Verschlimmbesserungen, Plattform-Lockins von Produkten, alles was uns seit Jahren nervt.


Was tun mit KI?

Ich lese gerade viele Meinungen zum Umgang mit KI. Ich nutze sie gerade vor allem um hier mein Blog neu zu bauen, was mich ehrlich gesagt ziemlich flasht. Gleichzeitig sehe ich die ganzen Probleme und ich muss das mal irgendwann ausführlicher zusammenfassen. Alex hat das schon gemacht und ich mag seinen differenzierten Blick schon mal sehr gerne.


The Rise, CHAOS, and Traumatic End of ALF

Wenige Serien meiner Kindheit sind gut gealtert. ALF ist eine der rühmlichen Ausnahmen. Ich liebe den Kerl immer noch. Hinter den Kulissen ging es nicht ganz so lustig zu.


Podcast-Sonderfolge: Warum die Zukunft der Stadt sich am Stellplatz entscheidet - MUCBOOK

Ein Hinweis in eigener Sache. Wiebke, Sigrid und ich haben eine kleine Initiative ins Leben gerufen. Die Kurzfassung: Städtischer Raum muss umverteilt werden. Die Konflikte die dabei entstehen, könnte man u.a. entschärfen, indem man den ruhenden Verkehr vom öffentlichen in den privaten Raum verlagert. Weil: Während oben alles voll ist, ist unten alles leer.



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