ING - Das Gesamtbild und das System entscheidet
Vor drei Jahren haben wir unsere Banken gewechselt. Wir haben alles zentral bei der ING zusammengeworfen. Das hat ganz gut geklappt und wir sind zufrieden.
Einzige Ausnahme: die Girokonten für die Kinder. Es gibt gar nicht so viele Banken, die Konten für Minderjährige anbieten. Also sind beide Kinder erst mal Sparkassenkunden geworden. Eher schwierig von der Nutzerfreundlichkeit her.
Als der Sohn vor kurzem volljährig wurde, hat er sich deshalb gleich problemlos ein eigenes Girokonto bei der ING geklickt. Damit sind wir jetzt fast komplett ING-Bankfamilie. Elterngiro, Elterndepot, Elternextrakonto, Sohngiro, Sohndepot und Tochterdepot. Nur das Tochtergiro ging bis jetzt nicht bei der ING. Seit ein paar Monaten bieten die aber auch ein Jugengirokonto an. Klingt perfekt. Der Schlussstein zur 100%-ING-Familie zum Greifen nah.
Wir beantragen also schnell das Jugendgirokonto. Geht online innerhalb von einer Stunde. Alles ausgedruckt, nur noch Post-IDENT, dann sollte alles passen. Zwei Stunden nach der Beantragung kommt dann eine weitere Mail mit eher überraschendem Inhalt.

Elterngiro, Elterndepot, Elternextrakonto, Sohngiro, Sohndepot und Tochterdepot. Alles bereits bei der ING! Oh ja, wir finden auch, dass das Ergebnis leider nicht wie gewünscht ist. Und auf jeden Fall fragen wir uns, wieso das so ist!
Ich frage das erst mal direkt am 9.2. schriftlich wieso das so ist. Leider kommt bis zum 27.2 keine Rückmeldung.
Rufe ich also mal an, um von einem echten Menschen zu erfahren, wieso das so ist und wie sich unser Gesamtbild insgesamt darstellt.
Der echte Mensch an der Hotline ist freundlich, arbeitet sich schnell in den Fall ein und sagt dann: Das System hat entschieden, dass das mit dem Jugendgirokonto leider nicht geht. Er weiss auch nicht, warum das System so entschieden hat. Er kann da auch nichts dran ändern. Niemand kann was dran ändern. Das System gibt das auch erst wieder in 90 Tagen frei. Dann können wir es erneut versuchen. Was das System dann macht, kann er auch nicht sagen.
Vor vier Wochen hat Frank Leitermann, der Mann, der die Kundenkommunikation leitet (hihi), auf LinkedIn einen Beitrag des ING-Board-Members Dr. Ralph Müller geteilt. Der Beitrag beginnt mit dem Satz:
"KI-Schub macht außergewöhnliche Kundenerlebnisse möglich🚀"
Stimmt irgendwie. 🚀

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