Mein Jahresrückblick in Fragebogenform.
Haare länger oder kürzer?
Eigentlich gleich lang. Jetzt zum Jahresende aber etwas länger, weil mein Friseur keinen Termin mehr vor den Feiertagen frei hatte.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Beides. Und es wird nicht besser. Experten beschreiben meinen Zustand auch als „akut handytaschenlampenbedürftig beim Speisekartenlesen“ (AHBS).

Mehr ausgegeben oder weniger?
Ungefähr gleich.
Der hirnrissigste Plan?
In zwei Tagen 260 Kilometer mit dem Rad. Trotz Panne: war schön.
Die teuerste Anschaffung?
Ein neues Macbook Air. Und ein Schlafzimmereinbau vom Schreiner unseres Vertrauens. Wir wohnen relativ beengt und haben für ein zweites Kinderzimmer unser Wohnzimmer abgeschafft. Unser Schlafzimmer ist also quasi Schlaf- Wohn- und Arbeitszimmer in einem. Dafür lohnt sich maßgefertigte Raumoptimierung vom Fachmann allemal.
Das leckerste Essen?
Die Linsen-Spätzle-mit-Saitenwürstle von meiner Mutter.
Der beste Film oder Serie?
Unterhaltsam und kurzweilig waren: Tschappel, Frier und Fünfzig, High Potential, Video Nasty. Richtig gut: Reacher (Staffel 3) und Staffel 5 von Stranger Things (vorbehaltlich der letzten Folge) hat mich wider Erwarten nicht enttäuscht. Ansonsten sehr viel abgebrochenes Serienzeug.
Aktuelle Kinofilme habe ich kaum geschafft. Viel Altes gerewatched. Hervorheben möchte ich die beiden aktuellen TV-Produktionen Rosenthal und Ein Mann seiner Klasse.
Das beste Buch?
Louise Penny – Tief eingeschneit (das war das einzige Buch, was ich geschafft habe ganz zu lesen)
Die beste Musik?
Alben Top 7
- Moneybrother – Classic Vintage
- Turnstile – Never Enough
- Mantar – Post Apocalyptic Depression
- Ghost – Skeletá
- Team Scheisse – 20 Jahre Drehorgel
- Danko Jones – Leo Rising
- YUNGBLUD und Aerosmith – One more time
Lobende Erwähnungen:
Das Tiny Desk Konzert von Turnstile (im Speziellen der finale Part von Birds) und jedes Live-Video was mir auf Instagram von dem Song reingespült wurde. Weiterhin der Old Music Friday von owencutts, bei dem ich jedes Mal danach das Album dazu anhöre. Außerdem beschert mir dieser kurze Live-Clip der japanischen Punkband Five State Drive extrem gute Laune.
Das schönste Konzert?

- Moneybrother
- Mine (mit Orchester)
- Ghost
- Team Scheisse
- Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen
Das beste Theaterstück?
Der Besuch der alten Dame (das einzige, was ich gesehen habe)
Die meiste Zeit verbracht mit …?
Schlafen. Dicht gefolgt von Zeit in Regionalzügen zwischen München und Hohenlohe (gesegnet sei das Deutschlandticket!).
Die schönste Zeit verbracht mit …?
Der ganzen Familie auf Korsika und meiner Frau in Venedig und Amsterdam.
Was war neu 2025?
Ein volljähriges Kind und ein Kind, dass jetzt bis 24 Uhr wegbleiben darf.
2025 zum ersten Mal getan?
Eine Beerdigung organisiert, eine Online-Petition initiiert, mit dem Eisbaden begonnen und ein Selfie mit zwei Mäusen gemacht.

Was hast du 2025 gelernt?
Wie man eine Beerdigung organisiert.
2025 nach langer Zeit wieder getan?
Einen Halbmarathon gelaufen. Nachtzug gefahren.
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Die Beerdigung meines Vaters organisieren, unsachliche (Online)-Diskussionen und Diffamierungen. Remoulade auf belegten Bäckersemmeln. Es gibt sie immer noch. Der Kampf ist nicht vorbei. ✊
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Eine Fußgängerzone und Wero.
Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Wir denken an dich“
Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Du bist sehr witzig!“
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Diese Hausschuhe. Danke, Kinder! (leider sind sie zu klein. Die Hausschuhe, nicht die Kinder.)

Vorherrschendes Gefühl 2025?
Zuversichtlich und Hoffnungsfroh.
2025 war mit einem Wort …?
Anstrengendtraurigschönlustig.
Foto des Jahres 2025
Blick über das Kochertal wo ich dieses Jahr viel gelaufen bin.

Alle älteren Jahresrückblicke im Archiv. Fragebogen u.a. inspiriert von Anke und Thomas.
Das tut mir wirklich leid zu hören, wegen deines Vaters, Heiko.