in Tagebuch

Sag niemals Schani

Münchens Gastronominnen und Gastronomen holen die Akkuschrauber raus und zimmern die Paletten zusammen. Man mag es sich grad noch nicht vorstellen – es ist doch noch eher kühl – aber in ziemlich genau zwei Wochen werden wir alle draußen sitzen und ein bis zwei Helle zischen. Dafür stehe ich mit meinem Wort als einfacher Freizeitmeteorologe von der Straße.

Jedenfalls: Ein schneller Streifzug durch die angrenzenden Stadtviertel zeigt zahlreiche Schanigärten im Aufbau. Da wo sonst 2-3 Autos meistens ziemlich unausgelastet rumstehen, kann man demnächst lauschig sitzen und anstoßen.

Im Herbst wird dann wieder abgebaut, damit 2-3 Autos unausgelastet rumstehen können und irgendwann merken wir dann vielleicht mal, dass man den Raum auch dauerhaft anders nutzen könnte, als nur 2-3 Autos unausgelastet rumstehen zu lassen. Da bin ich mir sicher. So in ca. 25 bis 30 Jahren dürfte das soweit sein.

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  • Währenddessen in den Blogs, Ausgabe 20.4.2023 – Buddenbohm & Söhne

    […] Heiko im Süden gibt es Bebilderungen zum mir bisher gar nicht geläufigen Begriff Schanigärten. Wir haben hier oben kein Wort dafür, wir haben nur die Außengastro, was, zugegeben, nicht allzu […]