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Etwas mehr Gelassenheit bitte

Und ja, natürlich braucht es Debatten. Widerspruch ist wichtig. Aber Widerspruch und Belehrung sind eben nicht dasselbe. Eine Debatte lässt zumindest die Möglichkeit offen, dass auch die andere Seite einen Punkt haben könnte. Wer dagegen schon vorher weiß, dass das Gegenüber das Thema einfach nicht verstanden hat, führt eigentlich keine Debatte mehr.

Was René schreibt, versuche ich mir seit ein paar Jahren auch zum Leitmotiv zu machen. Vor allem online. Hat mir schon oft - nicht immer, die Empörungsalgorithmen kicken hart - geholfen konstruktiv zu bleiben, Kommentare oder Texte nicht zu publizieren. Es spart Energie. Energie, die man dann am besten entlang dieses hervorragend von René gekritzelten Schaubilds einsetzt.

Schaubild - was ich beeinflussen kann

SWR1 Leute - Journalist und Buchautor Christoph Koch: Wenn die KI zum besten Freund wird

Christoph hat ein neues Buch geschrieben. Er hat mir netterweise ein Rezensionsexemplar zugeschickt. Ich bin fleissig am Lesen, kann mir noch kein endgültiges Urteil erlauben und finde das Thema aber schon jetzt sehr spannend. Im SWR1-Leute Interview gibt er schon mal ein erstes Management-Summary.

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Disclosure: Christoph und ich haben mal für den selben Arbeitgeber gearbeitet und wenn er in München ist trinken wir manchmal ein Bier zusammen.

Happy Net Box

Happy Net Box is an experimental internet social experience based on the arcane and near-forgotten retro internet protocol known as FINGER.

Ihr könnt jetzt euer Terminal öffnen und eingeben:

finger heibie@happynetbox.com

Wer mehr auf moderne UI steht checkt Gopher aus: https://happynetbox.com/gopher

Nichtöffentlich im Feriensenat – oder: Morgendlicher Rentner-Move mit Resonanz

Politiker*innen randomly (wie die jungen Menschen sagen) anzuschreiben und darauf sehr unmittelbar Antworten zu bekommen, bestärkt mich sehr darin, morgens eine Stunde vor dem Wecker von – Pardon – meiner Blase geweckt zu werden und demokratisch zu meckern.
Next steps: Landtag, Bundestag, Europaparlament, Trump. Und man muss ja unten anfangen. Das scheint in München noch möglich zu sein.

Ben hat Mails ins Rathaus geschickt und Selbstwirksamkeit erfahren. Ich kann das bestätigen. Vor allem auf kommunaler Ebene kann man durchaus was bewirken und wird gehört. Engagiert euch, schreibt Mails, denkt euch was aus. Es wirkt dann direkt vor Eurer Haustür.

Trick 17

Ich habe im Büro manchmal bei Videokonferenzen als Hintergrund ein kleines Video mit mir wie ich vor der Webcam sitze und so tue, als könnte ich nix verstehen. Gestikulierend versuche ich mein Headset zu richten, gebe Fingerzeichen und fasse mir schliesslich an den Kopf und winke ab. Das ist superwitzig, wenn man Kolleginnen anruft, das Video laufen lässt und zu ihnen ins Nachbarbüro geht und dabei zuschaut, wie sie versuchen mit meinem Video Kontakt aufzunehmen. Zusammen mit diesem Löffeltrick kann ich damit jetzt auch bei dreistündigen Marathon-Calls Aufmerksamkeit und Anwesenheit demonstrieren.

(€) Der Sommer ihres Lebens: unterwegs im Englischen Garten

SZ-Redakteure sind einen Tag lang durch den Englischen Garten entlang des Eisbachs gegangen und haben einfach nur aufgeschrieben, was ihnen junge Menschen erzählen. Wollte zuerst schreiben, dass das interessant zu lesen ist, für Menschen, die Kinder in dem Alter haben, dann hab ich mir gedacht, dass es noch viel interessanter wäre für Menschen, die sich gerne Urteile über diese Generation bilden ohne überhaupt mit ihnen in Kontakt zu stehen.

Für Nicht-Münchner: Der Eisbach ist ein sehr langer Fluss Bach, der sich durch den Englischen Garten schlängelt. An einigen Stellen wird gesurft. Die Standardeisbachanwendung ist: man springt oben rein, lässt sich treiben und fährt dann in Badeklamotten mit der Tram zurück zum Ausgangspunkt. Überall am Eisbach hängen "Lebensgefahr - Baden verboten"-Schilder. Die Schilder hat das Land Bayern aufgehängt, weil der Englische Garten im Verantwortungsbereich des Landes liegt (Schlösser und Seenverwaltung!). Niemand kümmert sich um die Schilder. Aktueller witziger Trend: Mit Ballonhosen reinspringen.

Danger Dan - Dass es hier so schön ist

Ich wollte da eh schon länger mal drüber reden oder singen, weil so richtig verheimlichen kann ich es langsam auch nicht mehr. Falls wir uns mal irgendwo treffen und ich in die Leere starre – hier ist der Grund: Ich leide an der seltenen Augenerkrankung Retinitis pigmentosa, bei der mein Sehvermögen nach und nach verloren geht.

Der zweite Song aus dem kommenden Album. Diesmal sehr persönlich. Man schluckt.

via: mailchi.mp

Unsere Daten (1) – Die Karte

Ein kleiner Hinweis in eigener Sache auf eine Initiative, von der ich ein Teil bin. In aller Kürze geht es darum: Städte müssen klimaresilient umgebaut werden. Bäume, Fusswege, Radwege etc. Der Platz ist knapp und immer wenn irgendwo öffentlicher Raum neu verteilt wird, also z.B. ein neuer Radweg kommt und dafür Parkplätze gehen, gibt es Streit. Weil es ja sowieso schon so wenig Parkplätze gibt. Aber stimmt das überhaupt? Wir denken nein. Es gibt noch genügend Parkraum. Wir sehen ihn nur nicht. Er ist meistens unter der Erde. Er ist oft sehr ineffizient ausgelastet und er ist in privater Hand. In sehr viel unterschiedlichen privaten Händen und niemand hat einen Überblick, wieviel es davon gibt. Das wollen wir ändern und deshalb haben wir angefangen privaten Parkraum für München auf einer Karte zu erfassen. Jeder kann mitmachen und selbst was eintragen. Auf Mucbook gibt es aktuell auch einen kleinen Beitrag von uns über uns.

ORN #60 Auf der Spur der magischen Katze

Unter den Betroffenen waren auch IT-Fachleute oder Anwälte. Es waren eher Menschen, die viel im Internet bestellen, digital affin sind und deswegen wenig Hemmungen haben, mal die Nummer ihrer Kreditkarte ins Handy zu tippen.

Interessantes Interview mit einem BR Journalisten, der SMS-Scammern hinterherrecherchiert hat. Merke: Jede*r kann auf Phishing und Scams reinfallen.

Ausserdem drei vielversprechende Toolvorstellungen um Audio und Video im Brwoser zu schneiden. Audiopod, Mediabits und Freecut.

Kopieren Kapieren - Wicked Game (31/50)

Im Kopieren Kapieren Newsletter von Dirk schreiben wechselnde Autor*innen über ihre Lieblingscoverversionen. In der aktuellen Ausgabe verlinkt Indieinternet-Legende Horst E. Motor aka Motorhorst, meines Wissens der letzte amtierende City of Pop Bürgermeister (wie schön war eigentlich dieser Stadtplan und warum gibt's den nicht mehr?) und RSGags-Influencer, ein paar wunderbare Songs, die ihr so noch nicht gehört habt.