Poker Face
Rezension
Bei den Flimmerfreunden wurde Poker Face mit Columbo verglichen. Und das trifft es ziemlich gut. Nur in zeitgemäß und super unterhaltsam.
Charlie Cale hat so eine Art Superfähigkeit. Sie kann spüren, wenn jemand lügt. Damit macht sie viel Geld im Casinobetrieb, kommt Casinogangstern in die Quere und muss am Ende der ersten Folge abhauen. Ab dann ist sie on the road und kommt in jeder Folge irgendwo hin, wo ein Mord passiert, den sie am Ende natürlich aufklärt.
Das Prinzip ist immer gleich. Wie bei Columbo erfahren wir in den ersten 15 Minuten wie der Mord trickreich begangen wird. Danach kommt Charlie ins Spiel. In Rückblenden löst sie mit Charme und Witz den Fall. Klingt unspektakulär ist aber supergut gemacht. Jede Folge ist eine eigene abgeschlossene Geschichte, jedes mal eine neue Welt, neue Charaktere, liebevoll erzählt, immer mit 2-3 originelle Wendungen.
Staffel 1 (8 Episoden)
- S01E01 Mit verdeckten Karten Dead Man's Hand 67 Min.
- S01E02 Das Los The Night Shift 63 Min.
- S01E03 Die Plateauphase The Stall 55 Min.
- S01E04 Rest in Metal 48 Min.
- S01E05 Time of the Monkey 51 Min.
- S01E06 Theater des Todes Exit Stage Death 47 Min.
- S01E07 The Future of the Sport 48 Min.
- S01E08 Das Orpheus-Syndrom The Orpheus Syndrome 57 Min.