Masters of the Universe

Masters of the Universe

Gesehen: 2 Std. 21 Min. (4/5)
Nach 15 Jahren der Trennung führt das Schwert der Macht Prinz Adam zurück nach Eternia und entdeckt, dass seine Heimat unter der heimtückischen Herrschaft von Skeletor in Trümmern liegt. Um seine Familie und seine Welt zu retten, muss sich Adam mit seinen engsten Verbündeten zusammenschließen – Teela und Duncan alias Man-At-Arms – und sein wahres Schicksal als He-Man annehmen, den mächtigsten Mann des Universums.

Rezension

Auf Masters of the Universe hatte ich schon während es Pfingsturlaubs Bock, für den Kinobesuch hat es dann leider nicht gereicht. Aber zum Glück hat Amazon den Film produziert, was zum einen dafür sorgt, dass im Film ab und zu mal ein entsprechender Lieferwagen durchs Bild fährt und zum anderen eine extrem zeitnahe Streamingverwertung stattfindet.

Ein Film zu einer sehr maskulinen Spielzeugserie aus den 1980ern hat natürlich als Zielgruppe vor allem: mich. Ich komme aus den 1980er und ich habe mit maskulinem Spielzeug gespielt. Rückblickend betrachtet ist das gesamte Setup natürlich etwas fragwürdig. Und das versteckt der Film zum Glück auch gar nicht, sondern macht sich offensiv darüber lustig ohne Charktere und Geschichte ins Lächerliche zu ziehen. Das ist genau die richtige Mischung aus Selbstironie, Retro-Fanservice und zeitgemäßer Fantasy-Action. Ich bin vollständig bedient.

Wir haben: Gastauftritt Dolph Lundgren, eine Kampfszene unterlegt mit Princes of the Universe, sehr viele Fisto-Witze und einen Titeltrack, der eine Mischung aus Never-Ending-Story und jedem Queen-Song vom Highlander-Soundtrack ist und bei dem selbstverständlich Brian May persönlich die Gitarre spielt. Jetzt schon Platz 1 auf meiner Laufplaylist.