#WMDEDGT?

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ – kurz WMDEDGT – fragt Frau Brüllen stets am 5. eines Monats. Es bringt die alte Tradition des Tagebuchbloggens für einen Tag im Monat zurück. Schön. Im Blog von Frau Brüllen werden die Beiträge gesammelt.

5:30
Aufstehen. Laufsachen anziehen.

5:40
Laufen. Die Straßen sind nass. Irgendwann zwischen zwölf und fünuhrdreissig muss es geregnet haben.

6:30
Kaffee und Müsli.

6:45
Restfamilie erhebt sich.

7:00
Frischmachen.

7:30
Bevor alle losdüsen muss noch schnell der Wochenplan gemacht werden. Wir haben eine Magnettafel in der Küche auf der wir seit ein paar Jahren für jede Woche die Haushaltsaufgaben verteilen. Weitere Kurzbesprechung für die Tagesplanung und Fertigstellen der Einkaufsliste.

7:40
Alle düsen los. Außer mir.

7:45
Ich hab Wäschedienst. Wäsche, die über Nacht durchgelaufen ist von der Waschmaschine in den Wäschetrockner umlagern, neue Wäsche nachlegen und auf 17 Uhr timen. Es ist der ewige Kreislauf.

8:15
Ich düse los.

8:30
Büro. Schreibtisch. Bürotalk. Emails. Webex. Meeting. Emails. Confluence.

12:00
Mahlzeit.

12:40
Schreibtisch. Emails. Confluence. Powerpoint. Emails. Problelauf Veranstaltung. Ausstempeln.

16:00
Aldieinkauf, Bäckereinkauf.

16:45
Hab immer noch Wäschedienst. Die trockene Wäsche vom Wäscheständer abhängen, die heute morgen getimte Wäsche aufhängen, die heute morgen in den Trockner gesteckte Wäsche falten. Der ewige Kreislauf.

17:15
+++ Achtung langweiliger Nerdtalk +++ Am Wochenende war mein RaspberryPI mit Homeassistant plötzlich nicht mehr erreichbar. Zum Glück mache ich damit größtenteils sowieso nur Quatsch. Wenn die Pflanzen auf dem Balkon etwas zu wenig Wasser haben läuft auf allen Sonos Boxen in der Wohnung Bring me some water von Melissa Etheridge. Das hat in diesem trockenen Sommer ein paar mal die Kinder erschreckt, weil der Song auch etwas creepy anfängt, ist aber nicht systemrelevant. Ansonsten sind fast alle Schalter und Funktionen entweder nicht so wichtig oder auch mit anderen Tasten steuerbar. Nervt aber trotzdem. Um zu sehen, wo der Fehler liegt muss der Raspberry erst mal an einen Monitor angeschlossen werden. Dafür braucht man ein HDMI auf Micro-HDMI-Adapter. Micro-HDMI. Natürlich. Die Adapterindustrie muss ja auch von was leben. Jedenfalls steckt der Adapter heute im Briefkasten. Angeschlossen und es passiert: nichts. Bildschirm bleibt schwarz. Ich hatte am Wochenende schon alle anderen möglichen Fehlerquelle nach und nach ausgeschlossen. Bin 2 Minuten ratlos, bis mir einfällt, dass Raspberrys immer sehr zickig auf die Stromquelle reagieren. Wenn es nicht das richtige Netzteil ist, läuft die Maschine nicht. Eigentlich lief dieser Raspberry jetzt fast ein Jahr mit immer demselben Netzteil, aber warum sollte so ein Netzteil nicht auch altern? Anderes Netzteil angesteckt und zack: läuft wieder.

17:45
Ab ins Gym. Mit Gyms hat es bei mir bisher nie so richtig lange geklappt. Zwei Monate Motivation, danach ein brach liegender Vertrag. Diesmal bin ich optimistischer. Ich habe zum ersten mal ein Gym mit Saunabereich. Ich gehe jetzt immer in die Sauna. Und lege davor eine Trainingseinheit ein. Sauna with benefits sozusagen. Funktioniert bisher in meinem Kopf sehr gut.

18:00
Podcast und Gewichte.

19:00
Sauna.

19:15
Liege im Aussenbereich mit Buch. Evtl. kurz eingenickt.

20:15
Brotzeit alleine. Ein Familienmitglied aushäusig, eins schläft schon (war spät gestern), eins macht noch Hausaufgaben.

21:00
Aufräumarbeiten am RaspberryPi.


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