Digitaler Unabhängigkeittag - September 2026
Es ist wieder der erste Sonntag im Monat, das bedeutet: Digitaler Unabhängigkeitstag und damit Zeit zu dokumentieren, was ich die letzten Monate gemacht habe.
Insgesamt ist mein Unabhängigkeitsscore leicht angestiegen.
Meine komplettes Unabhängkeitsdashboard soll mich motivieren dran zu bleiben und den Überblick zu behalten.
Tschüss, Tschiemail
Ich will Gmail als Maildienst so gut wie möglich loswerden. Das ist gar nicht so einfach, wenn man das über 20 Jahre genutzt hat. An der Mailadresse hängt das halbe Leben und vor allem auch sehr viele Accounts, bei denen die Mailadresse wichtig ist, wenn man z.B. das Passwort vergessen hat. Ich gehe die Sache so an:
- Neue Mails werden konsequent von meiner neuen Hauptadresse geschrieben.
- Eine Mail kommt ins Gmail-Postfach:
- Wenn es ein Newsletter ist, wird er entweder abbestellt oder die Mailadresse geändert
- Wenn es eine persönliche Mail ist, antworte ich mit meiner neuen Hauptadresse als Absender
- Wenn es eine Benachrichtigung von einem Webaccount ist, logge ich mich ein und ändere die hinterlegte Mailadresse auf meine neue Hauptadresse
- Ich stelle nach und nach alle meine Webaccounts und Logins auf meine neue Hauptadresse um. Den Überblick darüber habe ich zum Glück über meinen Passwortmanager.
Der letzte Punkt ist der aufwändigste. Das ist Handarbeit. Einloggen, Durchklicken, Mail ändern, Bestätigungsmails klicken. Ich hab Anfang 2026 damit angefangen. Knapp 250 Accounts waren zu ändern. Bis auf ein paar kleine Sonderfälle sollte das jetzt durch sein.
Insgesamt ist es im Gmail-Posteingang sehr ruhig geworden. Ich denke, im Laufe der nächsten Monate wird sich die Nutzung langsam weiter ausschleichen.
Wegfindung
Ich hatte mir vorgenommen für die Radtourplanung nach Alternativen zu Komoot zu schauen. Komoot gehört zwar nicht zu den Big Tech Unternehmen wurde aber vor einiger Zeit an einen Investor verkauft, der mich mit Abo-Popups nervt, obwohl ich für das Produkt vor Jahren schon mal eine Einmalzahlung geleistet habe. Außerdem war ich zuletzt mit einigen der vorgeschlagenen Routen nicht mehr zufrieden.
Unsere letzte Tour Hohenlohe - München habe ich mit bikerouter.de geplant. Das hat insgesamt sehr gut geklappt. Das Tool ist super, wenn man selbst in die Planung eingreifen will. Ich hab mir zuerst eine automatische Route errechnen lassen und danach die OpenCycle Map eingeblendet und die Route noch mal im Detail an die dort verzeichneten Radwege angepasst. Der GPSRadler erklärt es in dem Video ziemlich gut.

Was bikerouter.de aber nicht bietet: Navigation. D.h. man braucht noch eine Navigations-App, in die man den Track importiert. Dafür habe ich OSMAnd in der kostenlosen Variante getestet. War ok, aber im Vergleich zu Komoot nicht ganz so convenient und hat die gefahrene Strecke dann auch nicht aufgezeichnet. Dafür gibt es ein Plugin, was ich aber leider erst zu spät gemerkt habe und was auch nicht intuitiv zu nutzen ist. Da muss ich mal weiter Erfahrungen sammeln und freue mich für App-Tipps aus dem OSM-Bereich.
WordPress wird statisch
Ich habe die beiden Seiten arschlochvermutung.de und einerundemuenchen.de auf statisches HTML umgestellt. Das sind sowieso nur One-Pager, bei denen WordPress komplett überdimensioniert ist. Zwei CMSe weniger zu pflegen und upzudaten. Die Security-Issues bei WordPress werden ja auch nicht weniger.
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