Hitzenotizen

Hitzenotizen

Nach einer weiteren Hitzewoche ein paar neue Vermerke fürs Hitzenotizen-Logbuch.


Wir sind in drei Tagen 260 Kilometer mit dem Rad gefahren bei teilweise 35 °. Was auf den ersten Blick nicht so vernünftig klingt, hat erstaunlich gut geklappt. Der Fahrtwind kühlt gut ab, dreimal täglich Sonnencreme, mindestens drei Liter Wasser und eine Kopfbedeckung. Kombiniert mit grundsätzlich guter körperlicher Konstitution hat es Spaß gemacht.


Mit nicht mehr ganz so guter körperlicher Konstitution und fortgeschrittenem Alter ist die Hitze deutlich uncooler. Mit meiner Mutter besprochen, dass eine Klimaanlage nicht für mehr Lebensqualität, sondern Überlebensqualität sorgt. Beratungstermine beim Klimaanlagenexperten sind die neuen Facharzttermine. Im Oktober/November dann.


Auf dem Weg Unterwegs einige mir gut bekannte Grünflächen besucht, die so aussahen, wie es früher nur im Sizilienurlaub aussah. Leider keine passenden vorher/nachher Bilder, aber der Effekt ist ungefähr so wie hier bei blumenstrasse im Blog.


Wasserpegel sind historisch niedrig und legen allerlei Geschichte frei. Wehrmachtssoldaten, Mammutknochen, Nazi-Wracks und Grabsteine.


Man kann das Wetter nicht beeinflussen: In ihrer Banalität erscheint diese Formel zunächst unangreifbar. Dabei ist sie ein bequemer Weg, um Verantwortung abzustreifen. So suggeriert der Satz, das Extremwetter dieses Sommers habe rein gar nichts mit den eigenen Entscheidungen zu tun. Doch, hat es: Häufigere, intensivere Hitzewellen und länger anhaltende Dürren sind eine recht direkte Folge von hohen Emissionen und verschlepptem Klimaschutz

(Quelle SZ.de)

Auf dem politischen Markt Ideen herrscht noch mehr Ebbe, als im Rhein.


Kommentare (0)

Noch keine Kommentare.


Kommentar schreiben

By submitting your data, you agree that all entered data may be saved and displayed as a comment.