Abschied vom Netzpessimismus. Die Utopie der redaktionellen Gesellschaft

Zuerst erschienen als Twitterthread

https://19.re-publica.com/de/session/abschied-vom-netzpessimismus-utopie-redaktionellen-gesellschaft

Vom Vortrag von Bernhard Pörksen hab ich nur die letzten 10 Minuten gehört. Der Saal war wegen Überfüllung geschlossen, aber ich hab den Geheimgang von der Kellertolilette zu Stage 2 genommen. Probiert den auch mal aus!

Also Folgendes: Fakenews etc. alles Riesenproblem. Pörksen schlägt vor, dass wir eine „redaktionelle Gesellschaft“ brauchen. D.h. jeder Bürger sollte die Tools kennen, die Journalisten nutzen und sie auch selbst anwenden.

Die Nutzer sind momentan medienmächtig, aber selten medienmündig.

Wie kommen wir zu so einer Gesellschaft?

  1. Journalisten müssen noch viel offener+transparenter werden/arbeiten und einen Pakt mit dem Publikum schließen
  2. Das ganze muss schon in der Schule unterrichtet werden
  3. Die Plattformen müssen ständig und immer wieder an ihre redaktionelle Verantwortung erinnert und zu Transparenz reguliert werden.

Können wir das schaffen? Logo. Zukunft wird ja von Menschen gemacht. Dazu noch ein Witz vom Pörksen:

Wieviel Psychologen braucht man, um eine Glühbirne reinzudrehen?

Einen. Aber die Birne muss es wollen.

Im Prinzip erzählt er da ja nicht so viel neues. Medienkompetenz, Medienmündigkeit etc. Aber gerade im Schulbereich passiert bei dem Thema so wenig , dass man sich über einen so eloquenten und positiven Fürsprecher nur freuen kann.

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