Fast zur Tegernseer Hütte

Zur Tegernseer Hütte will ich schon lange. Das ist nicht verwunderlich, da muss man sich nur mal die Ergebnisse der Bildersuche anschauen. Die ist schon sehr eindrucksvoll zwischen die Berge gebaut. Jetzt haben wir es versucht.

Anfahrt: Von München die A8 bis Ausfahrt Weyarn, dann die Bundesstraße zum Tegernsee bis Kreuth und das Tal bis zum Parkplatz Bayerwald. Es gibt dort einen offiziellen Wanderparkplatz, der Geld kostet, davor aber auch schon ein paar kostenfrei Parkbuchen, die man nutzen kann.
Dauer: 4,5 – 5 Stunden
Höhenmeter: 770 m
Strecke: 11 Kilometer
Kinder: 8, 10, 14 und 16 Jahre
geeignet für Kinder ab: 6-7 Jahren (gute Kondition)
Kinderwagen: nein
gewandert am: 30.9.2018
GPS: Track zum Download

Los geht es am Wanderparkplatz, der Weg ist gut ausgeschildert Richtung Sonnenbergalm oder Tegernseer Hütte. Die ersten 1,5 Stunden laufen wir ziemlich steil bergan durch den Wald auf einem ordentlichen Wanderpfad. Schon nach kurzem kommt Wanderautobahngefühl auf. Der Weg scheint beliebt zu sein.

Nachdem der Wald aufhört erreichen wir auch schon die Sonnenbergalm. Die ist klein aber bewirtschaftet.


Wir gehen noch ein Stück höher, wo es flacher wird. Dort ist auf jeden Fall erst mal Brotzeitpause. Mit schönem Ausblick nach unten und nach oben auf den Buchstein und Roßkopfgipfel. Zwischen beiden Bergen sieht man auch schon deutlich die Tegernseer Hütte.


Nach zehn Minuten weiterem Weg müssen wir uns dann entscheiden. Nach rechts geht es einen recht steilen Klettersteig hoch, der kürzere Weg zur Tegernseer Hütte. Ich denke, den kann man mit bergerfahrenen Kindern gut schaffen, allerdings sieht man von unten schon das Menschenband, welches sich den Berg hochschlängelt. Man muss sich quasi hinten anstellen

Wir wählen den etwas längeren Weg um den Berg herum, der auch gut ohne Höhenangst zu gehen ist.

Bei der nächsten Abzweigung überlegen wir uns dann, ob wir wirklich in der überfüllten Hütte Zeit verbringen wollen und entscheiden uns spontan fürs Abbiegen Richtung Roßkopfalm.

Sehr wahrscheinlich die bessere Entscheidung. Nach fünf Minuten kommen wir dort an. Die Alm ist nur rudimentär bewirtet, aber sehr sympathisch. Es gibt kalte Getränke, selbstgemachten Käsekuchen und selbstgemachten Käse zum Mitnehmen. Dazu sitzt man noch ganz wunderbar in der Sonne und es ist schön alles. So schön, dass ich ganz vergesse ein Foto zu machen. (Die Alm hat keine Webseite oder sowas. Die Wirtin sagt, je nach Wetter ist bis Mitte Oktober geöffnet. Wenn ihr mal in der Gegend wandert, kehrt da auf jeden Fall ein!)

Danach gehen wir weiter Richtung Röhrlmossalm. Zuerst auf einem breiten Forstweg, später biegen wir auf einen Pfad in den Wald ab, danach geht es durch satt begrünte Wiesen.




Die Röhrlmosalm ist nich bewirtet, man kann aber die Kühe streicheln. Dort machen wir am Bergbach noch mal Rast und dann geht es nach links, dem Schild Richtung „Glashütte“ folgend noch 1,5 Stunden ins Tal. Dort dann noch 20 Minuten entlang der Bundesstraße zum Parkplatz zurück.

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