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So lang' man Träume noch leben kann...

Mykx kenne ich noch aus Twitter-Zeiten als geschmackssicheren Fachmann für krude Musik der 1980er und 1990er. Hab ihn ein bisschen aus den Augen verloren und freue mich umso mehr, dass er jetzt auch in ein Blog reinschreibt. Noch dazu mit einem mir bisher unbekannten Blogtool.

Ich hab dieses Münchner Freiheit-Special mal auf eine Spotify-Playlist gepackt um es einer ausführlichen Anhörung zu unterziehen.

ARD-Mediathek: Land unter Druck

50 Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen kommen zu Wort. Es geht um Vertrauensverlust in Politik und Institutionen ganz konkret vor Ort im alltäglichen Leben und Engagement. Nicht unbedingt neue Erkenntnisse, aber sehr gut und komprimiert in einer Stunde auf den Punkt geschnitten.

Dirk Laabs und Michael Kraske: "Es gibt keinen größeren Tabubruch in Deutschland"

Es gibt zum Verbotsverfahren ein Zitat, das jeder kennen sollte und das stammt vom Bundesverfassungsgericht selber. "Strebt eine politische Partei eine Beseitigung [unserer]… freiheitlichen Ordnung an, zielt ihr Verbot nicht auf die Einschränkung, sondern auf die Gewährung von Demokratie und Volkssouveränität."
Für mich ist ganz klar, dass dieser demokratische Rechtsstaat, den wir in Deutschland haben, alle Möglichkeiten bietet, die es braucht, um erfolgreich demokratischen Widerstand zu leisten. Wir haben da noch längst nicht alle Mittel ausgeschöpft.

Die beiden Autoren des Buchs Widersetzt euch! im Interview.

Am 9.9. ist wieder PRÜF-Demo. Auch in Deiner Landeshauptstadt.

Etwas mehr Gelassenheit bitte

Und ja, natürlich braucht es Debatten. Widerspruch ist wichtig. Aber Widerspruch und Belehrung sind eben nicht dasselbe. Eine Debatte lässt zumindest die Möglichkeit offen, dass auch die andere Seite einen Punkt haben könnte. Wer dagegen schon vorher weiß, dass das Gegenüber das Thema einfach nicht verstanden hat, führt eigentlich keine Debatte mehr.

Was René schreibt, versuche ich mir seit ein paar Jahren auch zum Leitmotiv zu machen. Vor allem online. Hat mir schon oft - nicht immer, die Empörungsalgorithmen kicken hart - geholfen konstruktiv zu bleiben, Kommentare oder Texte nicht zu publizieren. Es spart Energie. Energie, die man dann am besten entlang dieses hervorragend von René gekritzelten Schaubilds einsetzt.

Schaubild - was ich beeinflussen kann

SWR1 Leute - Journalist und Buchautor Christoph Koch: Wenn die KI zum besten Freund wird

Christoph hat ein neues Buch geschrieben. Er hat mir netterweise ein Rezensionsexemplar zugeschickt. Ich bin fleissig am Lesen, kann mir noch kein endgültiges Urteil erlauben und finde das Thema aber schon jetzt sehr spannend. Im SWR1-Leute Interview gibt er schon mal ein erstes Management-Summary.

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Disclosure: Christoph und ich haben mal für den selben Arbeitgeber gearbeitet und wenn er in München ist trinken wir manchmal ein Bier zusammen.

Happy Net Box

Happy Net Box is an experimental internet social experience based on the arcane and near-forgotten retro internet protocol known as FINGER.

Ihr könnt jetzt euer Terminal öffnen und eingeben:

finger heibie@happynetbox.com

Wer mehr auf moderne UI steht checkt Gopher aus: https://happynetbox.com/gopher

Nichtöffentlich im Feriensenat – oder: Morgendlicher Rentner-Move mit Resonanz

Politiker*innen randomly (wie die jungen Menschen sagen) anzuschreiben und darauf sehr unmittelbar Antworten zu bekommen, bestärkt mich sehr darin, morgens eine Stunde vor dem Wecker von – Pardon – meiner Blase geweckt zu werden und demokratisch zu meckern.
Next steps: Landtag, Bundestag, Europaparlament, Trump. Und man muss ja unten anfangen. Das scheint in München noch möglich zu sein.

Ben hat Mails ins Rathaus geschickt und Selbstwirksamkeit erfahren. Ich kann das bestätigen. Vor allem auf kommunaler Ebene kann man durchaus was bewirken und wird gehört. Engagiert euch, schreibt Mails, denkt euch was aus. Es wirkt dann direkt vor Eurer Haustür.

Trick 17

Ich habe im Büro manchmal bei Videokonferenzen als Hintergrund ein kleines Video mit mir wie ich vor der Webcam sitze und so tue, als könnte ich nix verstehen. Gestikulierend versuche ich mein Headset zu richten, gebe Fingerzeichen und fasse mir schliesslich an den Kopf und winke ab. Das ist superwitzig, wenn man Kolleginnen anruft, das Video laufen lässt und zu ihnen ins Nachbarbüro geht und dabei zuschaut, wie sie versuchen mit meinem Video Kontakt aufzunehmen. Zusammen mit diesem Löffeltrick kann ich damit jetzt auch bei dreistündigen Marathon-Calls Aufmerksamkeit und Anwesenheit demonstrieren.